28.08.2026

Ausbildungsplätze in Frankfurt gesucht: In diesen Berufen hoffen Jugendliche noch auf eine Chance

Noch 1.500 Jugendliche, die sich bei der Agentur für Arbeit Frankfurt und beim Jobcenter als ausbildungssuchend gemeldet haben, hoffen auf einen Ausbildungsplatz für das neue Ausbildungsjahr. Die Wünsche reichen von A bis Z: von einem Ausbildungsplatz als Altenpfleger/in bis hin zu einer Perspektive als Zweiradmechatroniker/in. Betriebe und Unternehmen, die noch Azubis suchen, können sich bei der Arbeitgeber-Hotline der Agentur für Arbeit Frankfurt melden und direkt neue Nachwuchskräfte kennenlernen.

Das Bild zeigt zwei junge Menschen in Schutzanzügen und Schutzbrillen, die in einer Werkstatt an einer Maschine arbeiten. Sie lächeln freundlich.

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Gemeinsame Pressemitteilung der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main (HWK), der Agentur für Arbeit Frankfurt am Main, der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (IHK) und des Jobcenters Frankfurt am Main:

(Frankfurt, 28.08.2026) „Nutzen Sie die Chance auf Ihre Fachkräfte von morgen“, rät Andrea Sichart, Geschäftsführerin Operative der Agentur für Arbeit Frankfurt am Main: „Mehr als 1500 junge Menschen sind noch auf der Suche nach einem Ausbildungsbetrieb und sofort startbereit. Wir als Agentur für Arbeit können Betriebe und junge Menschen schnell und unkompliziert zusammenbringen. Für einen Ausbildungsstart 2026 ist es noch nicht zu spät. Gehen Sie gerne auf Ihre Ansprechperson im Arbeitgeberservice zu, wenn Sie noch auf der Suche nach Auszubildenden sind.“

Berufe unterschiedlich stark nachgefragt

Die Nachfrage in den jeweiligen Ausbildungsberufen differiert: Im Handwerk suchen im Bereich der Haustechnik 138 Jugendliche einen Ausbildungsplatz in Frankfurt, im Bereich Farbe sind es 28 junge Menschen und für den Beruf des Zahntechnikers interessieren sich sieben Personen in der Datenbank. „Ihre Azubi-Suche war bisher noch nicht erfolgreich? Ein Anruf bei der Arbeitgeber-Hotline der Agentur für Arbeit könnte das ändern: Lernen Sie genau den jungen Menschen kennen, der in Ihrem Gewerk durchstarten möchte und zu Ihnen passt“, ermutigt HWK-Geschäftsführer Florian Schöll die Handwerksbetriebe.

Auch im Bereich der IHK Frankfurt am Main gibt es noch zahlreiche Ausbildungssuchende. Allein in Frankfurt suchen rund 500 junge Menschen einen kaufmännischen Ausbildungsplatz, darunter 184 im Bereich Büromanagement und mehr als 100 im Einzelhandel. Auch im gewerblich-technischen Bereich besteht weiterhin Nachfrage, beispielsweise suchen 64 junge Menschen einen Ausbildungsplatz als Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

„Die Zahlen zeigen: Auch kurz nach dem Beginn des Ausbildungsjahres sind noch viele junge Menschen eifrig auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsbetrieb. Für Unternehmen lohnt es sich deshalb, jetzt noch einmal aktiv zu werden. Wer einem Ausbildungssuchenden den Einstieg ermöglicht, investiert nicht nur in dessen Zukunft, sondern zugleich in die eigenen Fachkräfte von morgen“, sagt Dr. Brigitte Scheuerle, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung der IHK Frankfurt am Main.

Mit der Einstiegsqualifizierung den zukünftigen Azubi kennenlernen

Für Betriebe, die einen interessierten Bewerber erstmal näher kennenlernen möchten, gibt es außerdem mit der geförderten, sechs- bis zwölfmonatigen „Einstiegsqualifizierung“ eine interessante Option: „Eine Einstiegsqualifizierung bietet Ihnen die Möglichkeit, interessierte junge Menschen im Arbeitsalltag kennenzulernen. Sie können ihre Fähigkeiten und Motivation unmittelbar erleben und gleichzeitig einen potentiell zukünftigen Auszubildenen gewinnen“, sagt Monika Aglago, Bereichsleiterin des Jugendjobcenters Frankfurt.

Info und Kontakt für Betriebe

Die Arbeitgeber-Hotline der Agentur für Arbeit Frankfurt ist montags bis freitags, von 8 Uhr bis 18 Uhr, unter folgender Telefonnummer erreichbar: 0800 4 5555 20

Gemeinsame Initiative

Zusammen setzen sich die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, das Jobcenter Frankfurt am Main sowie die Agentur für Arbeit Frankfurt am Main dafür ein, Karrierechancen durch duale Ausbildung aufzuzeigen und die Region als Wirtschaftsstandort weiter zu stärken. Je nach Schwerpunkt unterstützen und beraten sie junge Menschen bei der Berufsorientierung, helfen bei der Suche nach Praktika, organisieren Bewerbungsbörsen, stellen Kontakte zu Unternehmen her und begleiten Schülerinnen, Schüler oder auch Studierende bei Bedarf vor, während und nach der Ausbildung oder einem Studium.